Für den Weinbau nur das Beste
furtzkissen999 am 23. April 2012 um 17:05Warum Kompost das Beste für den Weinbau ist.
Ein Praktikum ist an sich nie verkehrt, da man stets dazu lernt. Niemals wäre ich sonst zu der Erkenntnis gelangt dass sich meine Ansicht über natürlichen biologischen Abfall mal ändern würde. Dachte ich bisher immer nur, dass sei natürlicher Abfall und vielleicht als Dünger – wenn man Geld sparen will – zu gebrauchen, so wurde ich die Tage eines Besseren belehrt.
Und nun habe ich ein gänzlich andere – viel höhere – Meinung von Kompost. Das liegt u.a. daran weil ich gelernt habe, dass die Kompostierung von organischen Stoffen schon eine uralte Tradition besitzt.
Schon vor Christi Geburt, um genau zu sein – bereits vor 3.000 Jahren war bei den alten Ägyptern das Verfahren der Kompostierung hoch geschätzt. Selbst in der Neuzeit nutzten Landwirte und Gärtner die positiven Eigenschaften von Kompost. Und die vielen Vorteile von Kompost weiss man auch beim Weinbau sehr zu schätzen.
Zu dieser Erkenntnis kam man nicht nur im landwirtschaftlichen Bereich wie dem Weinbau, sondern auch Besitzer von Golfplätzen machten diese Erfahrung. Selbst die Grennkeeper in Schottland wussten schon vor über 200 Jahren von den positiven Auswirkungen von Kompost auf das Rasenwachstum. Wer die Schotten kennt, weiss das diese beim Thema Rasen keinen Spass verstehen.
Dank der Wissenschaft wissen wir von den vielen Vorteilen von Kompost. Das ist klar. Angefangen von der Verbesserung der Bodeneigenschaften und Humushaushalts bis hin zur biologischen Aktivität, ist Kompost mehr als nur Abfall. Nämlich ein hilfreicher Unterstützer für den Weinbau.
Kompost und Weinbau – das passt!
Zum besserem Verständnis hier mal eine Aufzählung der besonderen Eigenschaften von Kompost:
- Hemmung von pflanzenpathogenen Mikroben
- Metabolisierung (Inaktivierung) der Toxine von Schadenerregern durch organische Substanzen
- Verhinderung des Übergangs von Saprophyten zur parasitären Ernährung an den Pflanzen durch den hohen Gehalt an organischen Substanzen
- Verminderung der Anfälligkeit der Pflanzen gegenüber Krankheiten durch eine Verbesserung des Ernährungszustands der Pflanzen
- Erhöhung der Wasserspeicherkapazität des Bodens, so dass Pflanzen Trockenperioden besser überdauern
- Mobilisierung der im Boden ansonsten für die Pflanzen unzugänglichen Nährstoffe
Auch haben Forschungen gezeigt, das die vielenantagonistische Mikroorganismen im Kompost wirkungsvoll und konzentriert zur Abwehr von pflanzenparasitären Schadorganismen eingesetzt werden können. Im Kompost kommen – neben Bakterien – auch Actimonyceten vor, die ein großes antagonistisches Potential als Antibiotikaproduzenten besitzen.
Somit kann man sagen, dass Kompost als hervorragendes Düngemittel und ausgezeichneter Bodenverbesserer geeignet ist. Das Beste für den Weinbau sozusagen.
Das ist auch einer der Gründe warum die Firma sansolum sich auf Kompost bzw. Kompost-Eluat spezialisiert hat. Denn Kompost ist mittlerweile zu einem eigenen Wirtschaftszweig geworden. Ob jetzt in der Landwirtschaft, beim Weinbau, Obst und Gemüse oder als Teichpflege, Kompost wird vielfach eingesetzt.
Bis hin zu Zierpflanzen, Gartenbau oder wie anfangs schon erwähnt Sportrasen. Wer also mehr über die Verwendungszwecke von Kompost erfahren möchte oder auf der Suche nach einem Anbieter ist, sollte sich auf der Webseite sansolum mal etwas genauer umschauen.